Polsterbett oder Holzbett: was passt zu Ihnen?
Aktualisiert am 13. Oktober 2026
Ein Polsterbett ist weich, bequem zum Anlehnen und oft mit Bettkasten erhältlich. Ein Holzbett ist leichter zu reinigen, robuster und für Hausstauballergiker meist die bessere Wahl. Entscheidend sind Ihre Gewohnheiten: Lesen Sie im Bett, brauchen Sie Stauraum, haben Sie Haustiere?
Was ist der Unterschied?
Bei einem Polsterbett sind Rahmen und Kopfteil mit Schaumstoff gepolstert und mit Stoff bezogen, meist Velours, Webstoff, Cord oder Bouclé. Darunter steckt in der Regel ein Gestell aus Holzwerkstoff.
Ein Holzbett besteht aus massivem oder teilmassivem Holz. Teilmassiv heißt: tragende Teile aus Massivholz, Flächen aus furniertem Holzwerkstoff. Das Kopfteil ist hart, die Oberfläche geölt oder lackiert.
Vorteile eines Polsterbetts
- Bequemes Kopfteil: Sie lehnen sich beim Lesen oder Fernsehen an eine weiche Fläche statt an Holz.
- Bettkasten: Viele Modelle haben Stauraum unter der Liegefläche, oft mit Gasdruckfedern zum Hochklappen. Das ersetzt eine Kommode.
- Wohnliche Wirkung: Stoff schluckt Schall und macht das Schlafzimmer wärmer.
- Keine harten Kanten: Wer sich nachts am Bettrahmen stößt, merkt den Unterschied.
Vorteile eines Holzbetts
- Pflege: Staub wischen Sie mit einem feuchten Tuch ab. Flecken auf Stoff gehen schwerer raus.
- Allergien: Glatte Flächen sammeln weniger Hausstaub als Polster. Für Hausstauballergiker ist Holz meist angenehmer.
- Haltbarkeit: Massivholz hält Jahrzehnte, Kratzer lassen sich bei geölten Oberflächen abschleifen und nachölen.
- Haustiere: Katzenkrallen ziehen Fäden aus Velours und Webstoff. Holz verzeiht das eher.
Worauf Sie bei beiden achten sollten
Liegefläche und Außenmaße: Ein Bett mit 180 x 200 cm Liegefläche ist außen oft 190 bis 230 cm breit, je nach Rahmen und Kopfteil. Messen Sie den Platz neben dem Bett: Für Nachttische und zum Bettenmachen brauchen Sie auf beiden Seiten etwa 60 bis 70 cm.
Einstiegshöhe: Bequem ist eine Liegehöhe von 45 bis 55 cm mit Matratze. Rechnen Sie die Höhe der Bettseite plus Lattenrost plus Matratze zusammen.
Lattenrost und Matratze: Viele Betten kommen ohne beides. Prüfen Sie im Angebot, was enthalten ist, sonst kommen schnell einige hundert Euro dazu.
Unser Fazit
Nehmen Sie ein Polsterbett, wenn Sie gern im Bett lesen, Stauraum brauchen und keine Hausstauballergie haben. Nehmen Sie ein Holzbett, wenn Sie wenig Pflegeaufwand wollen, Haustiere haben oder ein Bett für die nächsten zwanzig Jahre suchen.
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Häufige Fragen
Ist ein Polsterbett für Allergiker geeignet?
Bedingt. Stoff sammelt mehr Hausstaub als Holz. Wer eine Hausstauballergie hat, sollte regelmäßig absaugen und einen Bezug wählen, der sich abnehmen und waschen lässt, oder gleich ein Holzbett nehmen.
Wie reinige ich ein Polsterbett?
Saugen Sie den Bezug alle paar Wochen mit der Polsterdüse ab. Frische Flecken tupfen Sie mit einem feuchten Tuch und etwas milder Seife ab, nicht reiben. Für Velours gibt es spezielle Polsterreiniger.
Was bedeutet Eiche teilmassiv?
Tragende Teile wie Füße und Rahmen sind aus Massivholz, große Flächen aus Holzwerkstoff mit Echtholzfurnier. Das Bett ist leichter und günstiger als vollmassiv, die Oberfläche lässt sich aber nur begrenzt abschleifen.
Welche Betthöhe ist bequem?
Eine Liegehöhe von 45 bis 55 cm mit Matratze gilt als bequem. Höhere Betten ab etwa 55 cm erleichtern älteren Menschen das Aufstehen.